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Gratiniertes Rindstatar

26 Dez

 

Meine Wei(h)nnachten

Verflixte Weihnachtszeit! Seit langem mal wieder hatte ich mich wirklich darauf gefreut! Ich wollte Plätzchen backen, Glühwein schlürfen, rechtzeitig alle Weihnachtseinkäufe unter Dach und Fach bringen, verträumte Spaziergänge durchs Winter-Wonderland machen und hatte gefühlte hundert Rezepte im Hinterkopf, welche allesamt verbloggt werden sollten.

Schnitt: Realität.

Der ganze Spuk ist schon wieder vorbei und der feierliche Weihnachts-Groove irgendwie ziemlich sang- und klanglos an mir vorbei gehuscht. Und dank extraschwerem Sündenfall ist mein Bauchumfang beinahe täglich um ein paar Millimeter gewachsen. Mein Menuplan besteht daher im Januar idealerweise aus Knäckebrot und Leitungswasser. Vorher aber geniesse ich das Schlemmen nochmals in vollen Zügen und besinne ich mich auf eine alteingesessene Tradition.

Jedes Jahr am Weihnachtsmorgen zelebriere ich -mit noch leicht verquollenen Augen und brummendem Schädel- meinen persönlichen Festtagsschmaus und esse ihn -und da kenne ich kein Pardon- alleine! Ganz für mich alleine. Steak Tatar. Eingemummelt in meine Bettdecke und wahlweise begleitet von einem Gläschen Rotwein brauche ich dazu nur eines: absolute Ruhe. Passt am besten.

Und wo wir schon beim Thema Wein sind: hier noch etwas Werbung in eigener Sache! Mit einer Vision, etwas Mut und einer grossen Portion Herz und Leidenschaft habe ich im Sommer mit zwei Freunden den Sprung in die Weinwelt gewagt und nach fast zweijähriger Vorbereitungszeit die online-Vinothek www.meineweine.ch gegründet.

Unsere Devise: Qualität statt Masse, klein aber fein, persönlich und individuell. Deshalb führen wir aktuell nur Weine aus Italien in unserem Sortiment. Weine, die wir kennen und deren Weingüter wir meist sogar persönlich besucht haben. Jeder unserer Rebensäfte wurde von uns degustiert und zu verschiedenen selbst gekochten Rezepten probiert. Der passende Wein zum passenden Anlass oder Essen – dafür muss heute niemand mehr ein Weinbuch lesen.

Denn was gibt es Schöneres, als einen dampfenden Teller Pasta alla norma vor sich zu haben, auf dem Grill zischt eine Tagliata di manzo vor sich hin und man nippt genüsslich an einem Gläschen Brunello!? Wine makes the world a better place… Vielleicht mögt ihr ja auch mal vorbei schauen…

In diesem Sinne: hoch die Gläser, chin chin und euch allen eine besinnliche, fröhliche Weihnachtszeit! Weiterlesen

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The Ultimate Club Sandwich

17 Sep

Die Mutter aller Sandwiches

Die Mutter aller Sandwiches mag zwar Engländerin sein, aber die bekanntesten Abkömmlinge stammen allesamt aus den USA. Und: ein gutes Sandwich ist deutlich mehr als nur belegtes Brot. Es vereint auf kreative Art und Weise die Fülle unterschiedlichster Geschmackskomponenten, ist kross und weich zugleich, kombiniert Fleisch und Rohkost, süss, salzig und scharf. Ein echter Alleskönner eben!

Ganz oben auf der internationalen Hitliste steht das Club Sandwich, welches wohl in jeder nur halbwegs guten Hotelbar rund um den Globus erhältlich ist. Das aufgetürmte Poulet-Speck-Mayonnaise-Eier-Brot ist auch tatsächlich das Gericht, welches Hotelgäste am häufigsten beim Zimmerservice bestellen.

Vertraut man dem vom Hotelbuchungsportal hotels.com aufgestellten Club Sandwich-Index ist übrigens Genf die teuerste Stadt der Welt. Der Index spiegelt das Preisniveau einer Stadt an eben den Preisen für ein Club Sandwich und hält fest, dass man nirgendswo soviel für den Klassiker berappt wie in den Genfer Luxushotels. Durchschnittspreis stolze 29 Franken!

So oder so: Sandwich essen ist Vertrauenssache. Manchmal auch Mutprobe. Oder einfach nur Leichtsinn. Vielleicht bin ich ja ein Weichei, aber wenn ich daran denke, wer da seine Hände im Spiel hatte… da vergeht mir manchmal der Appetit gehörig. In die ganz schlimmen Exemplare würde ich wohl nicht mal unter Folter reinbeissen. Deshalb gilt für mich: kein Sandwich schmeckt so gut wie hausgemacht.

Leckere Zutaten zwischen zwei Brotscheiben einklemmen kann man schliesslich bequem und für wenig Geld in den eigenen vier Wänden. Anstelle der klassischen Mayonnaise verwende ich hier übrigens eine aromatische Basilikum-Crème fraiche, welche wunderbar zum knusprigen Speck und den gebratenen Eiern passt. Wirklich einfacher zu essen, ist der „Hochstapler“ deswegen zwar nicht, aber hier schaffen die Spiesschen Abhilfe.

Das Resultat ist ein Club Sandwich das fünf Sterne verdient. Mindestens. Weiterlesen