Bruschetta mit Grillpfirsich und Ziegenkäse

6 Jun

Was Einkaufswagen über uns verraten…

Hand aufs Herz! Spioniert ihr beim Einkauf im Supermarkt nicht auch des Öfteren in die Wägen anderer Leute? Ganz ehrlich: ich tu es ständig! Ein schlechtes Gewissen habe ich dabei nicht. Nur krümmen sich mir manchmal buchstäblich die Nackenhaare, wenn ich mir reinziehe, was so mancher Durchschnittskonsument für seinen Privathaushalt als ausgewogene Ernährung erachtet.

Konkurrenzanalyse: da finden sich allerlei Snacks, Süssigkeiten, Früchte und Crèmen aus der Dose, Puddings und Saucen aus der Tüte, Streuwürze, Fertiggerichte. Konkret: Produkte bei denen die Frage nach der Daseinsberechtigung teilweise durchaus erlaubt ist. Irgendwie extrem gut, irgendwie extrem ungesund. Kleider machen Leute. Essen macht Figur. Am liebsten würde ich den armen Opfern des Foodmarketings dann jeweils auf die Schulter klopfen und sie freundlich fragen, was sie denn da gedenken ihrem Körper anzutun.

Zu meiner Erheiterung mache ich mir daraus auch hin und wieder mal ein Spiel. Da findet sich ein alleinstehender Shopping Cart irgendwo in den Gängen? Reingeschaut und anhand der darin vorgefundenen Fressalien geraten, wie die Person, der dieser Wagen gehört, wohl ausschauen könnte. Von 100%-iger Trefferquote bis hin zu bösester Überraschung kam alles schon vor! Und plötzlich ist man unheimlich stolz, dass man Radieschen, Quark und mageres Pouletfleisch vor sich herschiebt.

Was würden die Leute wohl denken, wenn sie in euren Wagen schielen?

Okay, okay, wir müssen das Ding auch beim Namen nennen! Auch in mir lebt ein kleiner Fettjunkie! Dann glotze ich verdutzt in Jemandes Wägelchen und stelle erstaunt fest: Was? Mehr brauchst du nicht? Keine Chips für Sonntagabend vor der Glotze? Magst du denn nicht die neuen ach-so-tollen Knusperkekse probieren, welche die nette Dame weiter vorne mit freundlichem Lächeln zur Gratisverkostung abgegeben hat?

Beim Blick in andere Wagen entdecke ich aber auch immer wieder mal neue Produkte oder erinnere mich daran, was ich ja selber noch besorgen wollte. Und nur all zu oft lasse ich mich auch von den Einkäufen anderer Leute inspirieren. So auch geschehen bei diesem Rezept hier. Da lagen Pfirsiche und Ziegenkäse und haben mich verschmitzt aus einem fremden Einkaufskorb angelächelt. Ein ofenfrisches Baguette oben auf. Kopfkino ab: Action!

Die Idee war also schnell geboren! Es sollte knusprige Bruschetta geben, mit Thymian parfümiert und dazu saftige lauwarme Pfirsiche direkt vom Grill gereicht. Als Krönung obenauf ein wenig Ziegenfrischkäse, welcher sich ganz hervorragend mit Früchten verträgt.

 

Ehrensache, dass ich für die Bruschetti keine Fertig-Baguette aus dem Supermarkt verwendet habe. Ein richtig gutes, hausgemachtes Ciabatta sollte es nämlich sein.

Kurz in mich gekehrt, war mir dann auch so, dass ich bei Susanne von magentratzerl schon mal was ähnliches entdeckt hatte. Das Rezept war also zügig gefunden und endlich, endlich, nach langer, langer Zeit habe ich mal wieder im Brotbacken versucht.

Mit ziemlich beachtlichem Erfolg, wie ich finde. Aber das lag wohl auch am „tubbeli-sicheren“ Rezept 😉

 

Für zwei Ciabatta-Brote
(Apéro für 5-6 Personen)

Vorteig:

  • 12 gr. Frischhefe
  • 310 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 300 gr. Weizenmehl 550

Hauptteig:

  • 300 gr. Weizenmehl 550
  • 1 EL Olivenöl
  • 185 ml lauwarmes Wasser
  • 2 TL Kräutersalz
  • 1 ½ TL Thymianblättchen

ausserdem:

  • 6 reife, aber noch nicht weiche Pfirsiche
  • 200 g Ziegenfrischkäse (zBsp. Chavroux)
  • 200 g Ziegenrahmkäse (zBsp. Chavroux)

 

Für den Vorteig habe ich das Wasser in eine grosse Schüssel gegeben, die Hefe hineingekrümelt und alles zügig miteinander verrührt. Anschliessend gebt ihr Mehl und Zucker bei und vermengt das Ganze mit einem Kochlöffel zu einem Teig. Keine Sorge – dieser wird ziemlich klebrig sein; mit den Händen läßt er sich nicht bearbeiten! Das muss aber so sein! Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort mindestens 1 h stehen lassen, bis er aufgegangen ist und Blasen wirft. Länger schadet auf gar keinen Fall. Ich habe ihn gleich 2 Stunden gehen lassen und war hochgradig entzückt vom Ergebnis.

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Für den Hauptteig werden anschliessend die restlichen Zutaten zum Vorteig in die Schüssel gegeben und zu einem Teig verarbeitet. Das funktioniert am besten mit dem Knethaken des Handrührgeräts. Wer kein solches besitzt, der erzielt aber auch mit einem Löffel den gewünschten Erfolgt. Noch immer ist der Teig recht klebrig, aber again: bitte kein Mehl mehr zugeben. So muss das sein! Schüssel wieder abdecken und 2 h stehen lassen, bis der Teig wieder schön aufgegangen ist und Blasen wirft.

Jetzt ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit einer Handvoll Mehl bestreuen. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und auch die Hände etwas bemehlen. Den Teig, am besten mit einer Teigkarte aus der Schüssel holen und in zwei Teile teilen. Dann jedes Teigstück vorsichtig zu einem langen Laib ziehen und drücken – der darf ruhig unregelmäßig und rustikal aussehen – und vorsichtig auf das Backblech legen. Wenn Ihr dabei behutsam zu Werke geht, bleiben die großen Poren in der Brotkrume erhalten. Laibe mit etwas Mehl bestäuben, mit einem sauberen Küchenhandtuch bedecken und nochmals 1 1/2 h ruhen lassen.

Nun heizt ihr den Ofen auf 210 °C vor. Die Brote werden darin 20-25 min gebacken, bis sie goldbraun und knusprig sind. Danach auskühlen lassen.

Anschliessend schneide ich davon beliebig grosse Scheiben ab, bepinsle sie mit ein wenig Olivenöl und werfe die Dinger für ein paar Minuten je Seite auf den heissen Grill, bis sie ringsum schön knusprig sind.

Die Pfirsiche, entkernt und halbiert, tun es ihnen gleich und bräunen je 3-4 Minuten pro Seite vor sich hin. Anschliessend kurz auskühlen lassen und vorsichtig in Schnitzchen schneiden.

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Am Ende dürft ihr euch eure Bruschetta selbst zusammenbauen. Ich bestreiche die knusprigen, noch warmen Ciabatta-Scheiben zunächst mit etwas Ziegenfrischkäse. Der beginnt dann langsam zu schmelzen und zieht nach und nach ins Brot ein. Nun wird das Ganze mit den Pfirsichschnitzen belegt, mit Ziegenrahmkäse getoppt und noch mit einigen Thymianblättchen bestreut. Voilà!

Bruschetta mit Grillpfirsich und Ziegenkäse

Bruschetta mit Grillpfirsich

Bruschetta

 

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27 Antworten to “Bruschetta mit Grillpfirsich und Ziegenkäse”

  1. Ulrike 6. Juni 2014 um 06:54 #

    Da möchte ich doch sofort los und einkaufen gehen! Ich liebe es, in anderer Leute Einkaufswagen zu schauen und dann allerlei zu überlegen. Und das Ciabatta sieht schrecklich lecker aus!
    LG
    Ulrike

    • marco 6. Juni 2014 um 16:16 #

      Ja, da haben wir etwas gemeinsam 😉 Ich bin froh, dass ich demnach nicht der einzige bin, dem es so geht! liebe Grüsse

  2. Verena 6. Juni 2014 um 08:57 #

    Bonjour Monsieur, das hätte ich jetzt gerne zum Frühstück bitte! Sieht oberlecker aus, vor allem das Ciabatta!! Magentratzerls Rezept ist spitze, kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Bei Dir ist die Krume aber viel toller geworden, Hut ab. 🙂

    Was die Einkaugswagen-Analyse betrifft, kann ich Dir nur zustimmen – wie viele Menschen freiwillig Industrieware in rauen Massen kaufen ist erstaunlich (und erschreckend). Allerdings zeigte mir nicht so sehr der geübte Seitenblick in die Einkaufswägen, sondern vielmehr mein erster Studentennebenjob das Ausmaß dieses Konsumverhaltens: Ich habe an der Kasse einer namhaften süddeutschen Supermarktkette Tonnen von Lebensmitteln übers Band gezogen… und die Gesellschaftsstudie dazu quasi am Fließband serviert bekommen. 😉 Das war teilweise echt spannend und man bekommt einen ziemlichen Einblick ins Ernährungsverhalten seiner Nachbarn – ob man will oder nicht.

    Ich wünsch Dir ein schönes Pfingstwochenende lieber Marco und bin ein bisschen neidisch auf diesen wahnsinnig schicken Grillplatz… 🙂

    • marco 6. Juni 2014 um 16:21 #

      Ja das Rezept ist wirklich oberspitzenklasse! Ich war hellauf begeistert. Weniger begeistert waren meine Grillfreunde (bzw. die Raubtiere in ihnen) als ich von meinen Bruschetti angeboten habe… die meisten blieben dann doch lieber bei ihren Spare Ribs und Grillschnecken :p Mir war’s recht!

      Die Fliessbandarbeit an der Kasse in einem Supermarkt würde mich auch mal interessieren. Ich stelle mir das unglaublich spannend vor, wie ich da das Konsumverhalten der Käufer im Detail studieren könnte. An der Kasse funktioniert dies nach meiner Erfahrung nämlich noch besser als wenn man während dem Einkauf in fremde Wagen schielen muss 😉

      Den Grillplatz zeige ich dir dann bei deinem nächsten Besuch 😉 Ist hübsch, aber not my favourite! Geniess die Sonne die Tage!

  3. Susanne 6. Juni 2014 um 09:18 #

    Das sieht aber sowas von Klasse aus – und über dem offenen Feuer geröstet, sehr schön. Und natürlich freut es mich auch, dass das Ciabatta so schön geworden ist.
    In fremde Einkaufswägen schaue ich eher nicht – aber schon, was die Leute vor mir aufs Band legen. Und das bringt mich dann doch auch gerne zum Grüberln…..

    • Susanne 6. Juni 2014 um 09:19 #

      Ein „l“ nehme ich wieder mit nach Hause….

      • marco 6. Juni 2014 um 16:24 #

        „l“ kannste haben 😉

    • marco 6. Juni 2014 um 16:24 #

      Danke dir für die Rezept-Inspiration 😉 Das Brot ging übrigens die ganze Nacht. Musste den Teig aus zeitlichen Gründen bereits am Vortag zubereiten. Ich war zunächst schon kritisch (da brotbacktechnisch eher unterbegabt), ob das wirklich hinhaut, wenn ich den Teig solange stehen lasse. Aber das Resultat war echt top 🙂

  4. evazins 6. Juni 2014 um 10:01 #

    Sehr schönes Brot! Gratuliere und dass, obwohl du nicht viel backst. 😉
    Und zu den Einkaufswagen muss ich gestehen, dass ich da genauso schlimm bin wie du. Das Beobachten führt manchmal zu recht merkwürdigen Gedankengängen. Apropos, regelmäßig stehe ich vorm Milchprodukteregal und staune, wie viele verschiedene Joghurts man inzwischen kaufen kann, da fällt die Suche nach der 500g Packung Naturjoghurt, der verschämt in der untersten Ecke steht, schon mal schwer. Verrückte Welt!
    Liebe Grüße,
    Eva

    • marco 6. Juni 2014 um 16:28 #

      Danke Eva! Ich war eigentlich mit dem Resultat auch ganz zufrieden haha! 😉

      Schön, dass meine Leidenschaft fürs Wagen-Ausspionieren auch jemand teilt! Ich fühl mich gleich weniger schuldig 😉 Deinem Vergleich mit den Joghurt muss ich absolut zustimmen! Ich bin zwar ein grosser Fan von Joghurt und versuche auch gerne mal wieder die neuen Geschmacksrichtungen, aber die schiere Anzahl verschiedener Aromen und Anbieter ist echt verrückt mittlerweile! Ich meine come on: es ist bloss Joghurt! Dir schöne Pfingsttage!

  5. lieberlecker 6. Juni 2014 um 10:12 #

    … und schon sabbere ich wieder auf die Tastatur 😉
    Nun hast Du mich aber schön angestiftet, wahrscheinlich schaue ich beim nächsten Shoppen bereits ungewollt in fremde Wägelchen!
    Schöne Pfingsten,
    Andy

    • marco 6. Juni 2014 um 16:29 #

      Yes: Andy sabbert auf die Tastatur 🙂 🙂 so guet!

      Bin gespannt, welche Auswirken du beim nächsten Einkauf zu spüren bekommst 🙂 Happy Pfingsten wünsch ich auch dir! liebgruss

  6. seasonette2 6. Juni 2014 um 14:08 #

    Ha, das ist ja mal ein cooler minimalistischer Grill! Einfach ein Grillrost an ein paar Stangen geschweißt. Yeah! Das tut dem Auge nach intensivem Studium des letzten Weber-Magazins (das allerdings auch ein echter Foodie-Leckerbissen ist) mal irgendwie gut. Leider geht so offenes Feuer auf unserer Terrasse dann doch nicht, weshalb wir die Kugel vorziehen 😉

    Deinen Einkaufswagen-Voyeurismus teile ich übrigens auch, zumindest, wenn ich an der Kasse Zeit totschlagen muss. Dann schwanke ich stetig zwischen fiesen Gedanken über zur Obesität neigende Mitlmenschen und dem Wunsch, ernährungs-missionarisch tätig zu werden.

    Und was den Fettjunkie in dir angeht: Das ist doch halb so wild. Fett per se macht nicht unbedingt fett. Fett ist Geschmacksträger! Ich würde niemals irgendwas in fettreduziert oder light kaufen. Igitt. Das schmeckt nicht und macht dick.

    Pfirsiche und Ziegenkäse sind echt ein Traumpärchen. Und dann noch Thymian drauf! Das ist auch toll als Vorspeise (ohne Brot) und ich werde dein Post mal als Inspiration für den nächsten Flammkuchen nutzen – dann alles hauchdünn geschnitten natürlich.

    Schöne Pfingsten
    Jana

    • marco 6. Juni 2014 um 16:35 #

      Uuuh das Weber-Magazin! Me like 🙂 Und gegen offenes Feuer spricht nun mal auch wirklich nichts, rein gar nichts! Wird am Weekend gleich doppelt wiederholt 😉

      Und ja, es gibt ja zum Glück auch gutes Fett 🙂 Butter zum Beispiel haha! Und dessen Geschmack wird durch eine solch schöne Scheibe Ciabatta schlicht am besten in meinen Mund transportiert :p

      Und wenn wir doch gleich beim Schielen in fremde Wagen und Inspirationsklau sind: die Flammkuchen-Idee wird bald ausprobiert 🙂

  7. minzzucker 6. Juni 2014 um 17:46 #

    Haha, ich bin auch eine große Einkaufswagenglotzerin. Und sehr oft wundere ich mich ganz schön wenn ich sehe, was die Menschen vor mir so auf`s Band legen. Manchmal frage ich mich schon, ob die daheim eine Küche haben oder einfach einen Backofen und eine Mikrowelle. Und dann kostet deren überquillender Wagen weniger als mein minimalst gefülltes Einkaufskörbchen. Das ist auch ein Teil des Problems, glaube ich. Da wird Faulheit nämlich auch noch mit extragünstigen Preisen belohnt. Aber ist halt auch nur Schrott drin, in den meisten Sachen.
    Und zum Fettjunkie: Da kann ich durchaus auch mitmachen. Ohne Käse geht bei mir nix. Da bin ich rigoros 😉 Und so ein bisschen Mascarpone und Sahne und Schokolade und überhaupt, darf schon auch ganz gern mit nach Hause kommen.
    Dein Rezept darf das übrigens auch. Klingt saulecker!
    Herzliche Grüße,
    Dani

    • marco 8. Juni 2014 um 10:18 #

      Ciao Dani, wir sollten wohl mal zusammen einkaufen gehen 😉 Das wär wohl ein Heidenspass! Aber du hast schon recht: das eigentlich Haarstreubende ist wirklich die Tatsache, dass die ganzen Fertigramsch-Produkte einem auch noch saugünstig hinterhergeschmissen werden!

      Im Übrigen landet Käse in jeglicher Form auch quasi bei jedem Einkauf in meinem Wägelchen 🙂 Dir einen schönen Pfingstsonntag!

  8. Houdini 6. Juni 2014 um 18:26 #

    Deine Brötchen stehen verführerisch aus und gesund, und sie machen Lust auf Brotbacken, was ich lange nicht getan habe und vermisse. Alle Zutaten sind da und schauen mich täglich vorwurfsvoll an! Ich muss mir einen Ruck geben. Einige Jahre lang kaufte ich kein Brot, backte immer selbst. Das war in meinem letzten Leben, noch in der Schweiz.
    Oft passt, was auf dem Band liegt, zur Person, oder eben gerade nicht. Ein Stupser an Miao und ein Blick, und wir grinsen oder machen grosse Augen.

    • marco 8. Juni 2014 um 10:19 #

      Ja Erich, du solltest dir wohl mal wieder einen Ruck geben! So eine Schweizer Bäckerei in Thailand, das wär nix? Brot gehört wohl nicht gerade zu den Must-Have’s im kulinarischen Alltag der Thais?

      • Houdini 8. Juni 2014 um 13:53 #

        Den Ruck gab ich mir bereits, Ciabatta heute Morgen mit gleichen Mengen nachgebacken, hatten Besuch mit BBQ. Der eine Laib sah 100% identisch aus wie Deiner auf dem Bild, der andere missriet etwas beim Einschiessen, denn ich backte auf dem Granit, ohne Backpapier. Superbrot.

        Einige der Bäckereien hier rentieren, sind zumindest stark frequentiert, Renner sind Süssgebäcke, Kuchen und Torten, beim Brot je weicher je lieber, möglichst ohne Kruste. Nur vereinzelte kaufen Vollkorn oder Brote mit Samen oder Kernen, und auch diese Brote sind Kastenbrote. Der Besuch heute sagte zwar zu meinem Erstaunen, sie hätten St.Gallerbrot gesehen, aussehend wie in der Schweiz, aber mit Kernen, und so angeschrieben.

  9. marliesgierls 6. Juni 2014 um 21:20 #

    Grillpfirsiche habe ich letzten Sommer entdeckt und bin begeistert. Das ist fürs Wochenende auch geplant. lg Marlies

    • marco 8. Juni 2014 um 10:20 #

      Grillpfirsiche sind wirklich grandios, ich mag die so gerne! Und ja, das Wetter schreit dieses Weekend wohl unimondo nach ordentlichem Grillspass 🙂 Geniess es!

  10. Zitronen und Olivenöl 8. Juni 2014 um 10:08 #

    lecker, ich mag Pfirsiche in jeder Form.

  11. essen & l(i)eben 8. Juni 2014 um 15:50 #

    was immer alle Menschen gegen das arme Fett haben. ich befürchte gleich nach der Rharbarber-Lobby, wird eine Fett-Lobby gegründet werden müssen. da gab es mal einen schönen Artikel bei Spiegel/Stern/oder ich-weiß-nicht-mehr… der war überschrieben mit „meine Nachbarin isst keine Einheiten“ und nahm als Glosse wunderbar den functional-food-ernährungs-Mythologie-Wahn aufs Korn. Quintessenz: lieber immer das richtige/echte (Fett z.B.) und dafür davon dann mit Verstand 😉

    mein Einkaufswagen führt glaub ich regelmäßig dazu, dass Leute vor und hinter mir schlechte Gewissen bekommen. da in diesem Haushalt pro Woche mind. 6 kg Gemüse durchgehen… wenn die wüßten 😉

    die Geschmackskombi ist ein Hit, lieber Herr Foodblogger. Dass sich Deine Mit-Griller dafür nicht begeistern konnten, ist mir ein Rätsel. bei uns gab es ähnliches gestern in Form von Foccacia.

    viele Grüße und ein sonniges Pfingsten.

    • marco 11. Juni 2014 um 14:33 #

      Hoppla! 6 kg Gemüse jede Woche! Ja da kann ich mir ein Vorbild an dir nehmen 😉 Ich esse auch gerne Gemüse, aber in derart grossen Mengen dann doch nicht… Und ja, danke für den Focaccia-Hinweis, das wollte ich eh schon längst mal wieder backen 🙂 Ich wünsche dir einen kühlen Nachmittag, bis bald!

  12. Verena Becker 19. Juni 2014 um 11:12 #

    😀 ich lach mich schlapp…das wird wahrscheinlich jeder von uns das ein oder andere mal tun…
    köstlich, genau mein Geschmack!!

    • marco 19. Juni 2014 um 11:18 #

      Geht wohl allen gleich 🙂 Hat ja immerhin auch meine Fantasie ordentlich angeregt 😉

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