Gedämpfter Kopfsalat mit Tomatendressing

28 Mai

Von Gemüse-Hipstern und bösem Fleisch

Eben erst kürzlich wurde ich auf meinen Blog angesprochen und gepieksackt, ich dürfe meiner Leserschaft ruhig öfter mal ein vegetarisches Gericht kredenzen. Und obwohl ich mich zunächst brüskiert gegen die Anschuldigung gewehrt hatte, musste ich nach kurzer Phase der Besinnung ein müdes, aber ernst gemeintes „Du hast schon recht!“ nachreichen.

Dabei mag ich die vegetarische Küche durchaus gerne. Raffiniert und überaus abwechslungsreich kann sie sein, weswegen ich auch regelmässig selber vegetarisch daheim koche. Flexitarier heisst das heute.
Oder Gemüse-Hipster, wie ich es nenne.

Es heisst ja, Trends kommen und gehen. Nur der Magertrend hält sich schon eine gefühlte Ewigkeit. Vor einigen Jahren noch hat man auch die Vegi-Küche in diese Schublade gesteckt. Heute stellt man fest, dass hier ziemliche hardrock-mässige Zukunftsmusik spielt. Der Vegetarismus boomt und Gemüse erobert unsere Teller. Fleisch schmeckt böse und die Vegetarier werden mehr und mehr. Gut so.

Dass die vegetarische Ernährungsform aber in jedem Fall gesünder sein soll, halte ich hingegen für Quatsch. Hallo? Schon mal Blumenkohl durch Bierteig gezogen und frittiert? Schmeckt geil, aber ist bestimmt nicht gesünder als ein schönes Stück Entrecôte.

Früher mussten die meisten Vegi-Gerichte stets etwas beweisen. In erster Linie natürlich den Fleischgerichten gegenüber. Schaut her, wie kreativ ich bin, schaut her wie aufregend, gesund und vollwertig ich daherkomme! Blödsinn! Eine fleischlose Ernährung muss keineswegs langweilig sein.

Dank einigen Stars und Sternchen, gewieften Kreativköpfen am Herd und einer wahren Flut an mal mehr mal weniger attraktiven Kochbüchern zu dem Thema, haben mittlerweile nicht nur die hornbrilligen Öko-Terroristen in Wollpullis erkannt, dass going veggie pretty cool sein kann!

Und schliesslich muss heute auch niemand mehr eine zweistündige Zugfahrt zum nächsten Bio-Markt auf sich nehmen, um sich halbwegs zufriedenstellend fleischlos zu ernähren. Vielerorts ist eine starke Bewegung zu beobachten, die sich einer saisonalen, regionalen „from farm to table“-Küche widmet, vom Hof direkt in die Pfanne quasi. I like!

Wenn man sich so umhört, dann ist der meistgenannte Auslöser für den Verzicht auf Fleisch wohl auf die miserablen Zustände in der Massentierhaltung zurückzuführen. In einer Zeit, in der noch nie so viel Fleisch gegessen wurde wie bisher -2013 waren es rund 52 Kilo pro Person- und jeder zweite möglichst häufigen und günstigen Fleischkonsum als Grundrecht betrachtet steigt auch die Industrialisierung der Fleischproduktion.

Selber schuld, wer sich da beim Einkauf keine Gedanken macht und nachhaltiges Fleisch aus schonender, respektvoller Produktion bevorzugt. Weniger Fleisch, dafür besseres – so lautet die Devise!

1’904 Tiere landen zum Beispiel während eines Lebens auf dem Teller bzw. im Magen eines Durchschnittsdeutschen, was in Anbetracht untenstehender Grafik dann doch ziemlich heftig erscheint. Detaillierte Angaben zum Konsumverhalten der Schweizer waren leider nicht ausfindig zu machen, werden sich aber käumlich stark von dem unserer nördlichen Nachbarn unterscheiden. Vielleicht essen wir mehr Pferdefleisch, die Romands zumindest 😉

Deutscher_Durchschnittsverbrauch_Fleisch

Eine ganz andere Form der Massenhaltung aber geschieht momentan gerade in meinem Garten. Was vor einigen Wochen noch als winzig-kleine Setzlinge den Weg in den Boden fand, ist mittlerweile zu einer veritablen Schar grüner Monster herangewachsen und wartet nur darauf von mir geerntet zu werden. Kopfsalat hat Saison!

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Salatbeet

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Und direkt aus dem Beet handgeerntet und gartenfrisch weiterverarbeitet schmeckt er umso besser! Und wenn da mal ’ne Schnecke irgendwo unter einem Blatt klebt, so bestärkt mich das nur noch mehr in meiner Ansicht, dass ich alles richtig gemacht habe!

Gedämpfter Kopfsalat mit Tomatendressing

  • 1 Kopfsalat
  • 10 getrocknete Tomaten
  • 20 g Puderzucker
  • 5 dl Gemüsebouillon
  • 10 g Pinienkerne oder Mandelsplitter
  • weisser Balsamico
  • Kräutersalz / Pfeffer

Die Tomaten zusammen mit dem Puderzucker, Bouillon und Pinienkernen aufkochen und auf die Hälfte reduzieren lassen. Mit Kräutersalz und Pfeffer würzen und mit weissem Balsamico abschmecken. Die Hälfte der nun weich gekochten Tomaten entnehmen und die Sauce kurz kräftig aufmixen. Fertig!

Noch schneller als die Sauce ist der Kopfsalat parat. Von diesem werden die äusseren Blätter entfernt, der Kopf längs halbiert und mit wenig Kräutersalz und Puderzucker gewürzt. Anschliessend werden diese während 4 Minuten gedämpft (zum Beispiel in Bambuskörbchen oder mit Klarsichtfolie bedeckt bei 100 °C im Dämpfer).

Das Volumen schrumpft auf fast schon Eiergrösse zusammen und in ein Sieb abgeschöpft lässt sich der Salat mit einem Löffel wunderbar in Form bringen. Mit den beiseite gestellten Tomaten und dem Dressing zusammen servieren.

Kopfsalat mal warm serviert

Kopfsalat gedämpft

Ein leichtes und blitzschnell zubereitetes Gericht, dass nicht nur die Bikinifigurbedachten sondern auch den grössten Fleischtiger zu überzeugen vermag. Versprochen! Ich habe es im Selbstversuch getestet 😉

 

 

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26 Antworten to “Gedämpfter Kopfsalat mit Tomatendressing”

  1. boulancheriechen 28. Mai 2014 um 08:17 #

    Eine Schnecke am Salat – du hast alles richtig gemacht! Was ist, wenn am nächsten Morgen von deinen Salatsetzlingen KEINER mehr übrig ist? Umgeben von Wiesen war ich diesen Monstern ausgeliefert und Schneckenkorn, na ja…
    Egal, meinen Nutzgarten musste ich aus anderen Gründen aufgeben und dein Rezept gefällt mir sehr gut. Ich hatte früher einmal Salat gegart, für ein Rezept von Sophia Loren, wenn mich nicht alles täuscht. Ich muss mal kramen. Vor allem, wenn er nachher „schießt“, ist er dann nicht verloren…
    Liebe Grüße von Flexi an Flexi
    Cheriechen

    • marco 28. Mai 2014 um 14:11 #

      Also wie jetzt? Der Salat „schiesst“? 🙂 Ich glaub das hab ich nicht ganz verstanden…

      Und ja, ich gebe dir schon recht. Schnecken am Salat sind nicht soo toll, vor allem dann wenn über Nacht ein halbes Beet leergefressen wird. Alles schon erlebt! Anstelle Schneckenkörner zäune ich mein Beet jeweils mit Holzasche ein, das hilft Wunder, ich sag’s dir! Wenn’s dann kräftig regnet muss man halt einfach wieder nachfeuern und ausstreuen 😉

      • boulancheriechen 28. Mai 2014 um 14:33 #

        Salat schießt – also hier im Saarland schon.. 😉 , womöglich woanders nicht, aber wie sagst du, wenn er nach oben wächst und demnächst blühen will??
        Holzasche werde ich mir merken!

      • marco 29. Mai 2014 um 10:15 #

        Mmhh… Wenn ich mir es recht überlege scheint in meinem Sprachgebrauch dafür gar kein Wort zu existieren… Oder wenn dann das selbe 😉

  2. Houdini 28. Mai 2014 um 10:10 #

    Wieder einmal, wie üblich, wunderbar, super. Vor allem die Sauce mit den getrockneten Tomaten hat es mir angetan und der gedämpfte Salat auch, ja, das ist der ganze Teller. Schön sieht auch Dein Garten aus, was man davon sieht jedenfalls.
    Von wegen Veget-, Flexit- oder was für Arier, gesundes natürliches Essen ist wichtig für mich, mit oder ohne Fleisch. Vor, wieviel waren es, genau 30 Jahren schlossen wir 5 Jahre Vegetarismus ab und assen wieder fast alles.

    • marco 28. Mai 2014 um 14:13 #

      Ja, die Sauce hat wirklich formidabel geschmeckt, ich war hin und weg. Die muss ich unbedingt bald wiedermal machen und ein bisschen damit experimentieren… Gab es einen speziellen Grund, weshalb du dem Vegetarismus abgeschworen hast? Ansonsten gebe ich dir recht: gut ist, was schmeckt! Und der Körper merkt eigentlich von selbst, was ihm gut tut und was nicht. Ist zumindest bei mir so 😉

      • Houdini 29. Mai 2014 um 02:02 #

        An sich waren wir blöd. Wir fanden in Singapore viele Dinge nicht mehr, die wir in der CH mochten, und wir waren zu träge, die Vegi-Möglichkeiten der asiatischen Küche auszuloten. Aber anyway, Fleisch muss nicht ungesund sein, und gerade in Fröschen von der freien provinziellen Wildbahn sind wohl weder Antibiotika noch Hormone enthalten.

      • marco 29. Mai 2014 um 10:38 #

        Da muss ich dir recht geben! Und so ein Fröschchen würde ich glatt auch probieren 🙂

  3. evazins 28. Mai 2014 um 12:03 #

    Da würde mir jetzt aber doch eine Art Beilage fehlen. 😉
    Im Ernst, die Sauce klingt super und um deinen Garten beneide ich dich glühend. Mal sehen, ob ich meiner Mutter einige Köpfe abluchsen kann. Und Flexidings? Ist mir alles völlig wumpe. Hauptsache, die Fleischqualität stimmt und es schmeckt, auch wenn ich nicht jeden Tag ein 200 g Steak haben muss.
    Liebe Grüße,
    Eva

    • marco 28. Mai 2014 um 14:15 #

      Jaa, so ein Stück Brot oder vielleicht auch etwas Parmesan oder irgendwas in der Art hätte da wirklich nicht geschadet 😉

      Einen Garten zu haben ist schön, frisst aber auch eine Menge Zeit und Hingabe. Aber was tut man nicht alles als Foodblogger!? 😉

  4. minzzucker 28. Mai 2014 um 13:15 #

    Kopfsalat in warm hab ich schon länger nicht mehr gemacht. Dabei ist das ganz schön lecker!
    Mein Senf zum Veggi-Ding: Leider muss der gemeine Vegetarier auf dem bayerischen Lande noch immer einiges beweisen. Die meisten fleischessenden Menschen glauben hier nämlich nach wie vor, dass vegetarisches Essen bedeutet, sich von Beilagen zu ernähren oder wahlweise von grausigen Fertiggerichten (Kartoffeltaschen, TK-Pizza, Mozzarellasticks und so). Das heißt dann auch mal Spätzle mit nix. Ich habe vermutlich schon zwöltrilliarden Mal erklärt, dass die Bratensoße zu essen das gleiche ist, wie den Braten direkt zu essen. Besonders anstrengend ist das, wenn Alle denken, dass vegetarisches Essen nicht satt macht – klar, ist ja auch nix als Gemüse ;-). Noch anstrengender: Sämtliche Menschen in der Verwandtschaft machen sich große Sorgen um den Gesundheitszustand des Mannes (Fleischesser) der von seiner bösen,bösen Frau (Vegetarierin) kein Fleisch gekocht bekommt. Ist ja nicht so, dass er selber kochen kann (auch schlimm) und ich kein Problem damit hätte, wenn er sich ein Steak in die Pfanne hauen würde. Deshalb: Leider müssen Vegetarier hier doch noch einiges beweisen. Der Mann und ich haben jetzt beschlossen, dass Verwandtschaftsbesuche bei uns in Zukunft mit vegetarischem Essen verbunden sind. Um eben zu beweisen, was eigentlich nicht mehr zu beweisen sein sollte 😉
    Herzliche Grüße,
    Dani

    • marco 28. Mai 2014 um 14:29 #

      Kopfsalat habe ich zum ersten Mal warm zubereitet, aber das wird bald wiederholt, hat mir äusserst gut geschmeckt nämlich 🙂

      Danke dir, liebe Dani, für deinen Senf zum Thema Vegetarismus. Die Bayern sind ja eh ein Fleischfresservölkchen, nicht? 😉 Da hat es deinesgleich wohl tatsächlich nicht leicht. Aber ich gebe dir recht, der gemeine Veggie muss sich gegenüber den Fleischfressern oft noch behaupten und -noch schlimmer!- rechtfertigen. Ganz extrem ist das ja bei Veganer, obwohl, da kann ich es in Ansätzen eigentlich noch verstehen…

      Schlussendlich geht es meist um die persönlichen Erfahrungen, die man gemacht oder halt eben nicht gemacht hat. Dann würden auch manche Fleischtiger erkennen, dass die vegetarische Küche keinesfalls mangelhaft sein muss. Es gibt aber auch Veggies, die ziemlich einfältige Separatisten-Ansichten vertreten. Wer dem Fleischfresser wünscht, er möge im nächsten Leben als Schwein geboren werden, hat in meinen Augen nichts kapiert…

      Wie auch immer. Ich bin überzeugt, dass du mit deinem Projekt „vegetarischer Verwandtschaftsbesuch“ Erfolg haben wirst 😉

    • Houdini 29. Mai 2014 um 02:08 #

      Zu Beginn unserer Vegetarierzeit kochten wir für Gäste „normal“, dann sagten aber Freunde und Verwandte, sie wollten sehen, wie vegetarisches Essen sei, und wir sollten doch bitte für sie vegetarisch kochen. Also gab es ab da nur noch Vegetarisches.

  5. seasonette2 28. Mai 2014 um 17:00 #

    Tja, lieber Marco, da sprichst du ein echtes Carnivoren-Dilemma an, das mich auch gerade beschäftigt. Ich esse ja sehr gerne Gemüse, bin aber im Gegensatz zu manchen Hardcore-Gemüsehipstern überzeugt, dass wir auch Protein in Form von Fleisch/Fisch brauchen (mal ganz abgesehen von den Genuss-Apsekten, die ja auch nicht unwichtig sind).

    Aber perspektivisch wird wohl schon zwangsläufig mehr Vegetarisches auf den Tisch kommen – zumindest, wenn man halbwegs „sauber“ essen und um den Auswurf der Massentierhaltung einen Bogen machen will. Jeden Tag gutes Biofleisch oder Wild ist bzw. wird unbezahlbar. Viele Wildfische sind es jetzt schon, wie mir der Fischhändler meines Vertrauens kürzlich wiedermal bestätigt hat. Also sehe ich das auch so: lieber weniger Fleisch, dafür aber gut. Und ansonsten Kreativität ins Gemüse investieren 😉

    Deinen Holzaschetipp muss ich auch unbedingt probieren. Ich habe nämlich ein dramatisches Schneckenproblem und kann Salat u.ä. überhaupt nur in Gefäßen ziehen. Aber selbst dort haben mir marodierende Nacktschnecken kürzlich meine zarten Salattriebe arg dezimiert. Jetzt steht der Kasten auf dem Fensterbrett. Ich hoffe, dahin kommen die Biester nicht 😉

    • marco 29. Mai 2014 um 10:20 #

      Ja die Kostenargumentation ist in diesem Fall nicht zu verachten! Ich sehe das heute schon: Poulet aus der Region (Leben auf Rosenblättern) kostet trotz sehr viel kürzerem Transportweg schnell mal das doppelte, wie Massenware aus zum Beispiel Osteuropa oder Brasilien. Wie will sich das eine fünfköpfige Familie mit tiefem Einkommen leisten? Irgendwie schon paradox…

  6. lieberlecker 29. Mai 2014 um 05:30 #

    Es gilt halt wie immer, Mass zu halten. Ab und zu darf es Fleisch, muss aber nicht jeden Tag sein. Ich schätze originelle, innovative Gerichte sehr und die dürfen sehr gerne auch fleischlos sein. In diesem Sinne, danke Marco, gut gemacht! 🙂
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

    • marco 29. Mai 2014 um 10:24 #

      So geht es mir auch. Danke Andy 😉 Freut mich, dass es dir gefällt. Schöne Auffahrt dir!

  7. Bonjour Alsace 29. Mai 2014 um 09:54 #

    Um diesen Kopfsalat beneide ich dich. Bei uns sind die zarten Pflänzchen bereits den Schnecken zum Opfer gefallen. Deine Idee mit der Holzasche werde ich ausprobieren und wenn ich dann auch endlich wieder solch schönen Kopfsalat habe, wird dein Rezept ausprobiert – aber vorher gibt es noch eine grosse Schüssel Salat mit vielen frischen Gartenkräutern und Radieschen 😉

    • marco 29. Mai 2014 um 10:28 #

      Ja, den Tipp solltest du mal versuchen! Ist von Oma 😉 da kann fast nichts schief gehen! Dann schmeckt auch der Salat wieder! Mit Gartenkräutern erst recht! Ich war kürzlich an einem Food-Symposium, da hat einer einen Salat aus sage und schreibe 150 Kräutern und Blüten zubereitet… Vielleicht nicht gerade was für den privaten Alltag, aber WOW!! 😮

  8. salzpfefferkokosnuss 1. Juni 2014 um 14:00 #

    Lieber Marco, Mensch Dein Gärtchen hat sich ja ganz schön gemausert, Glückwunsch!! Warmen Salat habe ich schon lange nicht mehr gegessen, in gedämpfter Form schon gar nicht. Wird ausprobiert! Klingt echt toll mit der Sauce.

    Deinen Exkurs ins Vegetarismus-Thema habe ich interessiert gelesen… wie Dani schon anmerkte, muss man sich da in Bayern manchmal so einiges anhören. Auch ich bin hauptsächlich aus Massentierhaltungsboykott Vegetarierin geworden – und bereue nichts. Ich koche so abwechslungsreich, wie nie zuvor und vermisst habe ich Fleisch auf meinem Speiseplan bisher nicht ein einziges Mal. Fisch dagegen schon… weswegen ich einmal im Jahr (zu Weihnachten) eine Ausnahme mache und mit meiner Familie traditionell Forelle esse, die aus dem Nachbarort vom Fischzüchter unseres Vertrauens fangfrisch auf den Tisch kommt… Für mich persönlich ist das vertretbar.

    Glückwunsch übrigens auch zum Herzensprojekt, bin schon vorbeigesurft und habe fleißig geliked und getwittert…. WUNDERBAR! :))))

    • marco 3. Juni 2014 um 06:46 #

      So. Entschuldige mein spätes Feedback, liebe Verena, die Tage läuft momentan gerade alles drunter und drüber! Wow, danke dir für die Glückwünsche und vor allem fürs fleissige liken und twittern ;)))

      In Bayern scheint es für die Vegetarier tatsächlich nicht einfach zu sein. Ich war ja eben ein paar Tage in Prag und musste auch feststellen: wer dort Vegi is(s)t, der lebt echt nicht auf leichtem Fuss, die Küche ist dermassen deftig und fleischlastig. Ich hab in drei Tagen nicht einmal etwas Grünes gegessen 😉

      Und: wenn du nächstes Mal zu Gast bist, dann erweitern wir deine Ausnahme um eine weitere und kochen zusammen Fisch! Selbstgeangelten 🙂

  9. Verena Becker 1. Juni 2014 um 18:27 #

    Achja, einen Garten…irgendwann vielleicht, momentan bin ich mit meinen zwei Balkonen schon überglücklich :). Schöne Vorspeise, als Hauptgericht bräuchte man dann vielleicht doch noch etwas dazu….

    • marco 3. Juni 2014 um 06:47 #

      Ja, so ein Garten macht schon glücklich 🙂 Aber gibt auch viel zu tun und wie du sagst, mit zwei Balkonen ist man eigentlich schon recht gut bedient! 😉

  10. mangoseele 3. Juni 2014 um 22:58 #

    Kopfsalat habe ich auch noch nie gedämpft, spannend! Und wenn du öfter Veggie-Rezepte postest, bekommst du auch mehr Kommentare von mir 😉 Liebe Grüße Melanie

    • marco 4. Juni 2014 um 10:31 #

      Hehe, ja das fasse ich doch gleich als zusätzliche Motivation auf 😉

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  1. LunchLiebe #21: Liebe in Form von Essen & neue Rezeptkärtchen… | LeckerBox.com - 27. Juli 2014

    […] Schöne Gedanken zur Vegetarischen Ernährung, tolle Bilder von Salatköpfen und noch ein viel tolleres Rezept, alles bei Marco: Gedämpfter Kopfsalat mit Tomatendressing […]

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