Käsecracker mit Salbei

16 Nov

Für Sofa-Kartoffeln

Wikipedia verrät uns: der Begriff Couch-Potato stammt aus dem US-amerikanischen Slang und bezeichnet das Klischee einer Person, die einen Grossteil ihrer Freizeit auf einem Sessel oder Sofa mit Fernsehen, Junkfood und Bier trinken verbringt.

Zur Gerätschaft des Couch Potato zählt daher eine Fernbedienung, ein möglichst grosser Fernseher, eine genügend grosse Couch, die Platz für den eigenen Hintern sowie ausreichend Nahrung und Getränke bietet.

Fetthaltige Knabberartikel finden wohl bei jedem von uns hin und wieder kleinen oder grösseren Zuspruch. Bei mir insbesondere sonntag abends vor dem Fernseher. Da ködert mich niemand mit Gemüsesticks und Dips. Es heisst ja schliesslich auch nicht Couchspargel oder Couchkarotte. Ob die teilweise vorhandene körperliche Unförmigkeit der Sofa-Kartoffeln mit ebenderjenigen der unterirdischen Knollen in Zusammenhang steht, entzieht sich leider aber meiner Kenntnis.

Spannende Querschlägerinfo, über die ich erst kürzlich gestolpert bin: je dünner die Kartoffelchips sind, desto fetthaltiger sind sie im Regelfall. Die dicker geschnittenen Exemplare mit Schale dran sind somit die eigentlich „gesünderen“ Knabberartikel. Wie passend, dass die doch ohnehin besser schmecken!

Aber was spreche ich hier eigentlich die ganze Zeit von Kartoffeln? Für die Biertrinker, Sesselfurzer und Stubenhocker unter euch (und natürlich auch für wahre Geniesser) habe ich heute eine besonders köstliche Knabberei auf Lager: knusprige Käsecracker mit Salbei. Dafür kann man die berüchtigte Tüte Kartoffelchips gut mal in die Ecke stellen.

Ob’s wirklich gesünder ist… aber schmecken tut’s, oh ja!!

Käsecracker mit Salbei

für ca. 20-25 Stück

  • 25 mittelgrosse Salbeiblätter
  • 60 g Sbrinz, gerieben
  • 60 g Gruyère, gerieben
  • 1 EL Sesamsamen
  • ½ EL schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • ½ EL Rosenpaprika

Käse, Sesam, Pfeffer und Paprika in einer Schüssel gründlich vermengen.

Mix it up!

Die Salbeiblätter mit grossem Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen.

Jeweils einen gehäuften Esslöffel der Käsemischung auf die Salbeiblätter verteilen und leicht andrücken.

Bereit für den Ofen

Im auf 200°C vorgeheizten Ofen während 8-10 Minuten backen. Anschliessend auf dem Blech auskühlen lassen.

Rechtzeitig aus dem Ofen raus!

So müssen sie aussehen!

Die Käsecracker werden danach wunderbar knusprig. Und ich muss zugeben: beim Bier vor dem Fernseher schmecken sie echt vorzüglich. Aber auch zu Suppe oder Salat sind sie eine tolle Bereicherung. Knusprig und käsig.

Cracker2

Cracker1

Cracker3

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17 Antworten to “Käsecracker mit Salbei”

  1. magentratzerl 16. November 2013 um 13:28 #

    Mensch Marco, wo ich doch so ein Fan von salzigem, käsigem Knabberzeug bin. Und der Salbei muss auch dringend in seine Schranken gewisen werden.

    • marco 16. November 2013 um 14:25 #

      Hab ich’s mir doch gedacht 😉 Passt ja perfekt! Zur Zeit komme ich auch kaum nach mit Salbei essen. Ich trinke mittlerweile schon Tee 🙂 Liegt aber auch an meinen momentanen Halsschmerzen…

  2. Zitronen und Olivenöl 17. November 2013 um 20:52 #

    hätte ich jetzt auch gerne, merke ich mir. Sbrinz musste ich aber erst googlen 🙂 Wie schmeckt er denn? Und mit was kann ich den ersetzen?

    • marco 17. November 2013 um 22:04 #

      Und das schönst daran: es geht echt kinderleicht und ratzfatz! Sbrinz ist ein Schweizer Hartkäse, wie du jetzt sicherlich weisst… den kann man natürlich nicht ersetzen 😉 Nein, Spass beiseite: ich hätte einen nicht all zu reifen Parmesan als Alternative vorgeschlagen, das kommt dem Geschmack wohl am nächsten…

      • Zitronen und Olivenöl 18. November 2013 um 08:21 #

        Vielleicht finde ich ja hier auf dem Viktualienmarkt einen echten Sbrinz. Werde berichten…

      • marco 18. November 2013 um 09:32 #

        Da war ich letztes Wochenende zum ersten Mal!! Wow! Wie schön wäre das, wenn ich dort täglich einkaufen könnte 🙂 Ich bin mir fast sicher, dass du da fündig werden solltest!

  3. Zitronen und Olivenöl 17. November 2013 um 20:52 #

    Und gute Besserung, Marco

  4. mangoseele 17. November 2013 um 22:46 #

    Das klingt nach einer seeehr leckeren Knabberei, da hat die Tüte Chips definitiv keine Chance mehr!

    • marco 18. November 2013 um 09:31 #

      Meine Worte! Aber ob’s wirklich gesünder ist… dafür übernehme ich keine Gewähr 😉

  5. Rudolf Keller 18. November 2013 um 07:06 #

    Lieber Marco, klingt ganz gut. Daher sofort in meine Rezept-Sammlung aufgenommen. LG Ruedi Keller

    • marco 18. November 2013 um 09:32 #

      Ruedi, klingt besser als dieser mexikanische Gugus, nicht? 😉 Schön, dass dir das Rezept gefällt! Unsere gemeinsame „Kochete“ steht ja dann noch an!! lg, Marco

  6. essen & l(i)eben 18. November 2013 um 20:53 #

    wo kann ich eine Lieferung bestellen? Salbei ist neben Zitronenthymian mein Lieblingskraut. Und wenn man dann noch Käse (für mich: Parmesan) dazu tut – es gibt Freunde von mir, die würden Dir erzählen, dass es mein Essen wäre 😉

    hoffe, es geht Dir schon wieder besser. ansonsten: weiterhin gute Besserung. trotz dem ollen Herbstwetter!

    • marco 19. November 2013 um 09:14 #

      Danke für die Besserungswünsche, es geht schon wieder einigermassen! Haufenweise Salbeitee sei Dank 😉 Nichts gegen Salbei, im Gegenteil, aber als Tee schmeckt er nun wirklich nicht soo doll… Da gönn ich mir doch lieber nochmals ’nen Cracker 🙂

      • essen & l(i)eben 19. November 2013 um 19:22 #

        schön zu hören, dass Du schon auf dem Weg der Besserung bist.

        für Atemwegserkrankungen ist übrigens Thymian-Tee super. Das schmeckt auch nach gesund-gesund, legt sich aber super über den gereizten Rachen.

  7. Memse 18. November 2013 um 21:24 #

    Sieht lecker aus. Muss ich mir merken, das wäre eine Apéro Alternative oder eben zum Salat wie oben erwähnt. Muss ich unbedingt mal machen.

    • marco 19. November 2013 um 09:20 #

      Oder für die Kürbissuppe an Weihnachten?! 😉

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